Mittwoch, 18. April 2012

Spieglein, Spieglein

USA 2012
Laufzeit: 106 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)
Regie: Tarsem Singh




2012 ist das Jahr von Schneewittchen. Gleich zwei Verfilmungen laufen dieses Jahr an und die erste ist von "The Fall" Regisseur Tarsem Singh.




Lange galt die Königin als die Schönste im Land, bis Stieftochter Schneewittchen zu einer Konkurrentin heranwuchs. Da die Königin sich bereits von ihrem Mann befreit hatte, soll jetzt die ungeliebte Prinzessin folgen. Doch der mögliche Mörder bekommt Skrupel, und Schneewittchen in ihrem Waldversteck neue Freunde. Sieben räuberische Zwerge führt das unschuldige Geschöpf auf den Pfad der Tugend zurück, lehrt einem hübschen Prinzen und ihrer Stiefmutter, dass sie nicht nur schön sein, sondern auch kämpfen kann.




Während die zweite Verfilmung mit Charlize Theron eher ein düsteres Werk ist, ist Singh's Version eine bunte unterhaltsame und sehr getreue Version des Grimmischen Märchens. Allerdings gibt es natürlich hier und da ein paar Änderungen, da der Zuschauer nicht einfach nur einen X-ten Aufguss möchte. Die Geschichte wird aus der sicht der Königin bzw. ihrem Spiegelbild erzählt und das auf eine sehr ironische Weise. Julia Roberts geht geradezu auf in der Rolle der Königin und Phil Collins Tochter Lilly gibt ein wunderschönes Schneewittchen. die Zwerge erinnern an frühere Monty Pyton Zeiten und so führen sich die 7 Kleinwüchsigen auch auf. Wüßte man es nicht besser könnte dies schon fast eine Parodie auf den disneyklassiker sein. Aber dafür nimmt er das Thema doch ernster, was ja auch gut ist. Ein Spass für die ganze Familie und ein beruhigendes Gefühl, dass es noch solche Filme gibt.



Cast:
Julia Roberts als böse Königin
Lily Collins als Schneewittchen
Armie Hammer als Prinz Andrew Alcott
Nathan Lane als Brighton
Jordan Prentice als Napoleon
Mark Povinelli als Zwerg
Joe Gnoffo als Grub
Danny Woodburn als Grimm



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Spieglein, Spieglein

Mittwoch, 4. April 2012

Die Frau in schwarz

Großbritannien 2012
Laufzeit: 95 Min.
FSK: ab 12 Jahre
Regie: James Watkins




Die Zeit von Harry Potter ist vorbei und Daniel Radcliffe versucht sich nun als reifer Schauspieler in anderen Produktionen. Damit nicht ganz so schwierig ist, startet er seine Solotour in einem Schauermärchen direkt von den legendären Hammerstudios.



Junganwalt Kipps gilt als verzichtbar in einer großen Londoner Kanzlei, weshalb gerade er den Auftrag bekommt, den sonst niemand annehmen will. In einem von Marschland umgebenen, völlig isolierten Anwesen soll er das Erbe der verstorbenen Besitzerin klären. Dort bemerkt Kipps schnell, dass er bei den Einheimischen nicht, bei einer gespenstischen Erscheinung aber durchaus willkommen ist. Denn wer immer auch sie, die Frau in Schwarz, zu Gesicht bekommt, löst bei ihr eine Reaktion aus, die Unschuldigen das Leben kostet.




Ganz von der Magie scheint Daniel Radcliffe alias Harry Potter nun doch nicht zu kommen. Und so ist sein erster Film nach 10 Jahren Harry Potter ein Gruselstreifen der klassischen Art. Verlassene Häußer, komische Einsiedler, Nebelschwaden und was natürlich nicht fehlen darf: geheimnisvolle Kinder. Überhaupt müssen zahlreiche Kinder leicht traumatisiert sein, den etlichen Filmen wo sie eine Hauptrolle spielen. Sei es das Omen oder Friedhof der Kuscheltiere. Es sind immer unsere lieben Kleinen. Insgesamt macht der einstige Zauberlehrling als Witwer eine recht passable Figur und führt uns durch den gepflegten Grusel. Es sind sicherlich Klischees, die hier bedient werden, aber dass liebt man ja bei solchen Filmen. Mit einfachen Mitteln läßt man den Zuschauer zusammenzucken. Verantworlich für die Kulissen und als Produzent, ist das wiederbelebte Hammer Sutdio aus England, welche in den 50er und 60er Jahren die Oberhand in Sachen Grusel besaß, bis es in den 70ern Pleite ging. Die Auflösung könnte Origineller sein, aber eine Überraschung kommt dann doch. Mehr sei an dieser Stelle nicht verraten und für Radcliffe war Harry Potter gestern.



Cast:
Darsteller: Daniel Radcliffe als Arthur Kipps

Ciarán Hinds als Mr. Daily
Janet McTeer als Mrs Daily
Liz White als Jennet Humfrye
Shaun Dooley als Fisher
Sophie Stuckey als Stella Kipps
Jessica Raine als Nanny
Misha Handley als Joseph Kipps
Roger Allam als Mr. Bentley
Mary Stockley als Mrs. Fisher
Emma Shorey als Fischermädchen
Molly Harmon als Fischermädchen
Lucy May Barker als Kindermädchen
Alfie Field als Tom Hardy
Victor McGuire als Gerald Hardy



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Die Frau in schwarz

Russendisko

Deutschland 2012
Laufzeit: 100 Min.
FSK: ab 6 Jahre
Regie: Oliver Ziegenbalg




Das Team von Friendship tat sich für die Verfilmung des Episodenromans "Russendisko" abermals zusammen und herauskam noch einmal Freindship anders herum.



Die jungen Russen Wladimir, Mischa und Andrej, unzertrennliche Kumpels seit Kindheitstagen, nutzen im Sommer 1990 die Gunst der Stunde, um von der Sowjetunion nach Deutschland zu immigrieren. Mit ein paar Rubel in der Tasche kommen sie in Ostberlin an. Andrej träumt vom schnellen, großen Geld und Mischa von einer glanzvollen Karriere als Musiker. Nur Wladimir weiß nicht so recht, was er will, dafür hilft er, wo er kann. Aber dann trifft er die Tänzerin Olga, die schönste Frau, die er jemals gesehen hat.




Fuhren zwei Ossis in Friendship in die USA um wenigstens ein bisschen die DDR hintersichzulassen, so reisen in Russendisko drei Russen in die "Noch-DDR" ein, um dort ihr Glück zu finden. Der Rest ist nette Unterhaltung, aber im Prinzip hat man das alles schon mehrmals gesehen und die Schauspieler sind ebenfalls nicht anders besetzt als sonst. Gerade Matthias Schweighöfer, der Dauergast auf der Leinwand ist, spielt eigentlich immer die selbe Rolle. Der sympathische, selbstbewußte, aber auch bescheiden und schüchterne Kerl von Nebenan. Immer ein Spruch auf den Lippen, immer die richtige Idee am Start. Irgendwann im Laufe des Films macht er einen Fehler, verliert fast seine Herzensdame und am Ende gewinnt er sie zurück. Friendship, Rubbeldiekatz, What a man und nun Russendisko. Ein hübscher Film mit tollen Darstellern, schrägen Ideen  und die gute Laune überträgt sich, aber es ist eben nichts neues. Davon hätte man ja auch gerne mal was.



Cast:
Matthias Schweighöfer als Wladimir Kaminer
Friedrich Mücke als Mischa
Christian Friedel als Andrej
Peri Baumeister als Olga
Susanne Bormann als Hanna
Pheline Roggan als Helena
Rainer Bock als Herr Kaminer
Imogen Kogge als Frau Kaminer
Waldemar Kobus als Rabbi
Jule Böwe als Jule
Tyron Ricketts als Francois
Kathrin Angerer als Ilona
Christian Wewerka als Lermontow
Yung Ngo als Vietnamese
Felix Goeser als Felix


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Russendisko

Zorn der Titanen

USA 2012
Laufzeit: 99 Min.
FSK: ab 12 Jahre
Regie: Jonathan Liebesman




Fortsetzung der antiken Actionsaga "Kampf der Titanen" Lockere Unterhaltung mit Kracken und Monstern.



Nachdem Halbgott Perseus vor zehn Jahre den Kraken besiegt hat, führt er ein Leben als friedlicher Fischer mit seinem Sohn. Doch die mangelnde Verehrung der Gottheiten hat deren Vefall beschleunigt, so dass Hades Zeus in die Unterwelt entführt, um ihn ihrem monströsen Vater Kronos zu opfern. Befreit er das flammende Ungeheuer aus seinem Gefängnis Tartarus, verspricht ihm dieses ewiges Leben. Kronos' Höllengetier formiert sich, die Erde zu vernichten und Perseus fällt es wieder einmal zu, mit seinen Mitstreitern die Apokalypse abzuwenden.




Der erste Titanenfilm mußte ungemein viel Schelte einstecken aufgrund der schlechten 3D Effekte, diese sind in der Fortsetzung so gut wie ausgemerzt und man wird regelrecht in die alte antike mithineingezogen. In eine Zeit, als Griechenland noch nicht pleite war und die Griechen sich und den Rest der Menschheit retten konnten. So gut wie alle vom ersten Teil sind wieder mitdabei und die Götter kommen wesentlich mehr vor als im Vorgänger. sie sind nicht nur Beiwerk. Was dem Film schadet sind die unftreiwillig komischen Sätze. Der mischmasch aus "Alter Sprache" und Buddyaction passt einfach nicht. aber zum Glück kommt dass nicht alle naselang vor. Die Action entschädigt für solche Peinlichkeiten und eine hübsche Rosmund Pike lenkt davon ab. Sicherlich kein Meisterwerk, aber für einen unterhaltsamen Kinoabend mit Bier und Popcorn bestens geieignet.




Cast:
Sam Worthington als Perseus
Ralph Fiennes als Hades
Liam Neeson als Zeus
Danny Huston als Poseidon
Edgar Ramirez als Kriegsgott Ares
Bill Nighy als Hephaestus
Toby Kebbell als Agenor
Rosamund Pike als Königin Andromeda
Matt Milne als Agathon
Lily James als Korrina
Lamberto Guerra als Timon




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Zorn der Titanen

Die Tribute von Panem - The Hunger Games

USA 2012
Laufzeit: 142 Min.
FSK: ab 12 Jahre
Regie: Gary Ross




Und noch eine erfolgreiche Buchreihe maschiert erfolgreich über die Leinwand. Suzanne Collins Tribute von Panem starteten erfolgreich in den USA. Mit Hollywood scheint's wieder bergauf zu gehen.



Als ihre kleine Schwester als Kämpferin für die diesjährigen Hungerspiele ausgewählt wird, nimmt die 17-jährige Katniss Everdeen ihre Stelle ein, um den zwölften Distrikt gemeinsam mit dem Bäckersohn Peeta zu vertreten. Alle zwölf Distrikte müssen jeweils zwei Kämpfer stellen, die in einer Arena bis zu ihrem Tod kämpfen - alles wird live übertragen. Katniss erweist sich schnell als geschickte Überlebenskämpferin. Als sie sich in Peeta zu verlieben beginnt, muss sie einen Weg finden, die brutalen Spielregeln auszuhebeln.




150 Millionen Dollar am Startwochenende spielte die Verfilmung des ersten Bandes der Tribute von Panem ein. Kurz zuvor schaffte es die Dr. Seuss Verfilmung "Der Lorax" gleich am Startwochenende sein kompletten Budget einzuspielen. Überhaupt steugen die Kinozahlen seit Jahren wieder an. Die Verfilmung von Teeniereihen ist in Hollywood im Moment sehr populär und fällt unterschiedlich aus. Während die Twilight Reihe ein einziger Schmachtfetzen ist und damit das Vampirgenre in den Dreck gezogen hat, so ist die Verfilmung "The hunger Games" spannend und erstklassig besetzt. Jennifer Lawrence, die seit "Winter's Bone" sich vor Rollenangebote kaum retten kann, spielt eine verletzliche,  bescheidene und trotzdem selbstbewußte Heldin. Die Medienschelte wirkt an manchen Punkten leicht blutarm, da man die Altersfreigabe ab Zwölf erreichen wollte. Die Nebenrollen glänzen mit Woody Harrelson, Stanley Tucci, Donald sutherland oder auch Wes Bentley. Selbst Lenny Kravitz macht in dem Spektakel keine schlechte Figur. Trotz der Action bleibt den Figuren genug Freiraum sich zu entwickeln, was sehr schnell hätte in die Hose gehen können. Wir sind gespannt wie es weitergeht. Aufgrund des Riesenerfolgs sind die Verfilmungen von Band 2 und 3 so gut wie sicher. 




Cast:
Jennifer Lawrence als Katniss Everdeen
Josh Hutcherson als Peeta Mellark
Liam Hemsworth als Gale Hawthorne
Woody Harrelson als Haymitch Abernathy
Elizabeth Banks als Effie Trinket
Lenny Kravitz als Cinna
Stanley Tucci als Caesar Flickerman
Donald Sutherland als Präsident Snow
Wes Bentley als Seneca Crane
Toby Jones als Claudius Templesmith
Paula Malcomson als Mrs. Everdeen
Willow Shields als Primrose Everdeen
Amandla Stenberg als Rue
Alexander Ludwig als Cato
Isabelle Fuhrman als Clove



Trailer:
Die Tribute von Panem - The Hunger Games